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Deutsche Fitnessstudios mit Hammer Strength-Geräten

Gerätehersteller gibt es viele, aber gute Geräte sind selten. An den Geräten von Hammer Strength kommt man meiner Einschätzung nach nicht vorbei, wenn es um...

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Was darf man auf Bewertungsplattformen sagen und machen?

Der Anwalt Christian Solmecke sprach unlängst in seinem Videoblog über Bewertungsplattformen. Er erklärt unter anderem, welche rechtlichen Aspekte man beim Verfassen von Bewertungen beachten sollte.

Am 30. Januar 2012 in Allgemein | Keine Kommentare

Deutsche Fitnessstudios mit Hammer Strength-Geräten

Gerätehersteller gibt es viele, aber gute Geräte sind selten. An den Geräten von Hammer Strength kommt man meiner Einschätzung nach nicht vorbei, wenn es um Krafttraining geht. Das ist eine persönliche Meinung, aber es ist auch eine verbreitete Meinung.

Klar, Hammer Strength ist vergleichsweise teuer. Und die schlichte, zweckmäßige Optik passt nicht in jedes Fitnessstudio und spricht nicht jeden Sportler an. Das ist Geschmackssache.

Viele Fitnesssportler, gerade Bodybuilder, suchen aber gezielt nach Fitnessstudios, die mit Hammer Strength ausgestattet sind. Ich habe deshalb eine Liste der deutschen Fitnessstudios erstellt, die mindestens 15 Geräte von Hammer Strength besitzen und sich daher Official Hammer Strength Training Center nennen dürfen. Die Liste ist alphabetisch sortiert.

Aktiv und Vital in Bad Fallingbostel
Black & White in Worms
Body Dom in Böblingen
City of sport in Marl
Crunch Fit in Berlin
Daily Fitness in Hannover
easy fit in Villingen-Schwenningen
Elan in Hildesheim
Elbe Fitness in Magdeburg
elbGym in Hamburg
Exite in Freiberg a.N.
fit as well in Marbach
Fit und Fun in St. Wendel
Fitness Factory in Pforzheim
Fitness Forum in Baden Baden
Fitness für Dich in Schwedt
Fitness Galerie in Bremen
Fitness Park in Burgdorf
Fitness Schmitt in Schmelz
Fitness Unlimited XS in Erfurt
Fitness Zentrum in Münsingen
Fitnesswelt in Sangerhausen
FitX in Essen
FLEXX Fitness in Mönchengladbach
FLEXX Fitness in Gelsenkirchen
FLEXX Fitness in Remscheid
Fun Arena in Henstedt-Ulzburg
Hammer Gym in Kaiserslautern
ixmal – sport, fitness, health in Aschaffenburg
ixmal – sport, fitness, health in Würzburg
Just Fit 6 in Hürth
Kenpokan in Hannover
Life Fitness in Offenburg
Maxi-Mum Training in Bad Nauheim
maxx Gesundheitszentrum in Steinen
Mc Power in Butzbach
New Fitness World in Penzberg
No Limits in Homberg
ON STAGE Training Center in Hamburg
Parc Trainingscenter in Nürtingen
Saxx Fitness in Dresden
SFC Magdeburg in Magdeburg
Sport- & Fitnesscenter Heil in Ettlingen
Sportklinik in Duisburg
TCH Sport in Rastede
The Rock Sportsclub in Mannheim
TOP GYM in Bremen
Trainingscamp Westerwald in Langenhahn
ULC Fitness Company Bremen Mitte in Bremen
ULC Sportsdome in Bremen
ULC Sportwelt in Bremen
Vienna Fitness in Braunschweig
Viva Mare in Halle/Saale

Am 22. Dezember 2011 in Allgemein | 1 Kommentar

Preisgelder und Topverdiener im Bodybuilding 2011

Obwohl der Fitnesssport bzw. das Krafttraining der Deutschen Lieblingssport ist (mit weit über 8 Mio. Trainierenden stärker aktiv betrieben als Fußball), gibt es für die wenigen Profis im Vergleich mit anderen Sportarten nur sehr wenig Geld zu verdienen. Wie viel Geld ein Profi-Bodybuilder über seine Sponsorenverträge, Gastauftritte oder Lizenzabkommen verdient, ist im Detail leider nicht bekannt und nur sehr schwierig herauszufinden. Was allerdings öffentlich ist, sind die Preisgelder der Wettkämpfe im Bodybuilding. Insgesamt wurden in den nachfolgenden Wettkämpfen ca. 1,51 Millionen US-Dollar an Preisgeldern an die Athleten ausgeschüttet.

Liste der wichtigsten und am höchsten dotierten Wettkämpfe im Bodybuilding für das Jahr 2011

Mr Olympia 2011

1. Phil Heath 200.000 $

2. Jay Cutler 100.000 $

3. Kai Greene 75.000 $

4. Victor Martinez 50.000 $

5. Dennis Wolf 40.000 $

6. Dexter Jackson 30.000 $

7. Toney Freeman 18.000 $

8. Brandon Curry 17.000 $

9. Ronny Rockel 16.000 $

10. Hidetada Yamagishi 14.000 $

 

Arnold Classics 2011

1. Branch Warren 130.000 $

2. Dennis Wolf 75.000 $

3. Victor Martinez 50.000 $

4. Evan Centopani 30.000 $

5. Dexter Jackson 15.000 $

6. Ronny Rockel 10.000 $

 

Sheru Classics 2011

1. Phil Heath 50.000 $

2. Jay Cutler 30.000 $

3. Kai Greene 20.000 $

4. Victor Martinez 15.000 $

5. Dennis Wolf 10.000 $

6. Toney Freeman 5.000 $

 

Arnold Classics Europe 2011

1. Victor Martinez 40.000 $

2. Dexter Jackson 25.000 $

3. Ronny Rockel 15.000 $

4. Toney Freeman 12.500 $

5. Flex Lewis 5.000 $

6. Hidetada Yamagishi 2.500 $

 

British GP 2011

1. Branch Warren 20.000 $

2. Roelly Winklaar 12.000 $

3. Johnnie Jackson 8.000 $

4. Ronny Rockel 5.000 $

5. Michael Kefalianos 3.000 $

6. Toney Freeman 2.000 $

 

New York Pro 2011

1. Kai Greene 15.000 $

2. Ronny Rockel 10.000 $

3. Craig Richardson 6.000 $

4. Lionel Byeke 2.500 $

5. Robert Burneika 1.500 $

 

Euro Pro 2011

1. Ronny Rockel 9.000 €

2. Roelly Winklaar 6.000 €

3. Flex Lewis 4.000 €

4. Robert Piotrkowicz 2.500 €

5. Toney Freeman 2.000 €

6. Essa Obaid 1.500 €

 

Flex Pro 2011

1. Evan Centopani 15.000 $

2. Dexter Jackson 7.000 $

3. Fouad Abiad 5.000 $

4. Dennis Wolf 2.000 $

5. Ben Pakulski 1.000 $

 

Tijuana Pro 2011

1. Edward Nunn 15.000 $

2. Marcus Haley 7.000 $

3. Robert Piotrkowicz 5.000 $

4. Moe El Mousawwi 2.000 $

5. Alfonso del Rio 1.000 $

 

Australian GP 2011

1. Dennis Wolf 10.000 $

2. Johnnie Jackson 5.000 $

3. Michael Kefalianos 4.000 $

4. Ben Pakulski 3.000 $

5. Grigori Atovan 2.000 $

6. Adorthus Cherry 1.000 $

 

Fibo Power 2011

1. Dexter Jackson 10.000 $

2. Ronny Rockel 6.000 $

3. Roelly Winklaar 4.000 $

4. Johnnie Jackson 3.000 $

5. Michael Kefalianos 2.000 $

 

Phoenix Pro 2011

1. Troy Alves 10.000 $

2. Hidetada Yamagishi 4.000 $

3. Edward Nunn 3.000 $

4. Marcus Haley 2.000 $

5. Alfonso Valencia-DelRio 1.000 $

 

Europa Battle of Champions 2011

1. Troy Alves 10.000 $

2. Marc Lavoie 4.000 $

3. Ben White 3.000 $

4. Will Harris 2.000 $

5. Fred Smalls 1.000 $

 

Europa Supershow 2011

1. Toney Freeman 10.000 $

2. Ed Nunn 4.000 $

3. Shawn Rhoden 3.000 $

4. Mark Alvisi 2.000 $

5. Michael Liberatore 1.000 $

 

Tampa Pro 2011

1. Marius Dohne 10.000 $

2. Hidetada Yamagishi 4.000 $

3. Frank McGrath 3.000 $

4. Mark Dugdale 2.000 $

5. Marcus Haley 1.000 $

 

Toronto Supershow 2011

1. Craig Richardson 10.000 $

2. Lionel Beyeke 4.000 $

3. Brandon Curry 3.000 $

4. Frank McGrath 2.000 $

5. Robert Piotrkowicz 1.000 $

 

Europa Show of Champions 2011

1. Cedric McMillan 10.000 $

2. Marcus Haley 4.000 $

3. Eugene Mishin 3.000 $

4. Mike Liberatore 2.000 $

5. Lee Banks 1.000 $

 

Wenn man die Summe für alle genannten Preisgeldgewinner bildet, ergeben sich folgende Topverdiener an Preisgeldern 2011:

1. Phil Heath 250.000 $

2. Victor Martinez 155.000 $

3. Branch Warren 150.000 $

4. Dennis Wolf 139.000 $

5. Jay Cutler 130.000 $

6. Kai Greene 110.000 $

7. Dexter Jackson 87.000 $

8. Ronny Rockel 64.415 $

9. Toney Freeman 47.500 $

10. Evan Centopani 45.000 $

 

Gleichzeitig handelt es sich bei den oben genannten Bodybuildern um die Weltspitze dieses Sports. Es ist daher offensichtlich, dass sich mit vielen anderen Sportarten im Weltspitzenbereich deutlich besser verdienen lässt als im Bodybuilding. Man darf hoffen, dass sich das in der Zukunft verbessern wird, um mehr Athleten die Möglichkeit zu gegeben, mit professionellem Bodybuilding ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Am 11. Oktober 2011 in Allgemein | 4 Kommentare

Diebstahl im Fitnessstudio

Don’t shit where you eat!

Man sollte meinen, dass diese einfache Regel auch von Dieben beherzigt wird. Wieso sollte man einem Ort stehlen, den man mehrmals pro Woche aufsucht? Bequemlichkeit und Vertrautheit, so meine Antwort. Menschen klauen Büroartikel am Arbeitsplatz und nicht im Schreibwarenladen, weil sie im Büro weniger Angst haben, erwischt zu werden. Außerdem sind sie ohnehin schon dort und müssen nicht erst einen alternativen Ort des Verbrechens aufsuchen. Im Büro gibt es keine Ladendetektive, selten Kameras. Dabei ist das Risiko im Verhältnis zum Ertrag viel höher: Wer im Laden beim Klauen erwischt wird, der bekommt allenfalls ein paar Sozialstunden aufgebrummt. Wer im Büro beim Klauen erwischt wird, der erhält eine fristlose Kündigung!

Verfolgt man die Meldungen zum Thema Diebstahl im Fitnessstudio, dann scheint es, als wäre dies ein häufiges Phänomen. Die Spinde lassen sich meist mit einem einfachen Schraubenzieher in Sekundenschnelle öffnen und viele Menschen packen ihren Spind mit Wertgegenständen voll bis oben hin: Ipod, Geldbörse, Handy, Uhr. Auf der anderen Seite könnte man diese Dinge auch im Schwimmbad aus Spinden klauen, anstelle einen Ort zu wählen, den man selbst mehrfach die Woche aufsucht, um dort Sport zu treiben. Einen Ort, an dem einen jeder kennt und wo man Name, Adresse und Bankverbindung hinterlegen muss, um überhaupt Zutritt zu erhalten.

Was sind das also für Menschen, die im Fitnessstudio klauen? Kriminelle Deppen?

Am 16. September 2011 in Fitnessstudios | 3 Kommentare

Bewertungen auf Find-Fitness.de sind ganz überwiegend positiv

Längst hat sich Find-Fitness.de als wichtigstes deutsches Bewertungsportal für Fitnessstudios etabliert. Unsere Ableger in Österreich und der Schweiz erreichen, relativ zur Einwohnerzahl gesehen, sogar ein noch größeres Publikum.

Wir haben uns einmal die Mühe gemacht, die Durchschnittspunktzahl der knapp 2000 Bewertungen auf Find-Fitness.de auszurechnen. Er beträgt 7 von 10 möglichen Punkten; die Bewertungen auf unserem Portal sind also ganz überwiegend positiv. Bemerkenswert ist dabei die Konstanz dieser Zahl: Auch im Oktober 2009 und im Juni 2010 betrug der Durchschnitt 7 von 10 Punkten.

Für Fitnessstudio-Betreiber ist das ein weiterer Wink mit den Zaunpfahl, wie sinnvoll die Pflege eines Profils auf Find-Fitness.de ist. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.

Am 18. August 2011 in In eigener Sache | 1 Kommentar

Wie man Menschen im Fitnessstudio provoziert (Video)

Am 9. August 2011 in Humor | Keine Kommentare

Intelligente Trainingssoftware: Aufbruch in ein neues Zeitalter des Fitnesstrainings?

Zur Geschichte des Krafttrainings

Historisch gesehen war Krafttraining zunächst nichts anderes als das Heben von schweren Gegenständen. Die Beliebigkeit dieser Tätigkeit nahm im Verlauf der Zeit ab. Zunächst wurden die Gewichte normiert; die Hantel entstand. Es folgte eine lange Zeit des Ausprobierens, in der die wenigen Pioniere des Bodybuildings und Kraftsports die Grundlagen für die heutige Trainingslehre legten. Übungsformen und Trainingssysteme entstanden. Dies geschah zunächst nicht auf Grundlage einer wie auch immer gearteten theoretischen Wissensbasis, sondern durch trial and error, also Versuch und Irrtum. Eine fortschreitende Konzentration auf experimentell Nachprüfbares (lies: eine „Verwissenschaftlichung“ des Trainings) setzte erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein. Betrachtet man die historische Entwicklung des Krafttrainings insgesamt, lassen sich zwei Grundtendenzen ausmachen: Systematisierung und Verwissenschaftlichung.

Die Digitalisierung des Fitnesstrainings

Als vorübergehende Spitze dieses Prozesses darf die längst überfällige Einführung von EDV-Techniken auf dem Fitness-Massenmarkt gelten. Erst jetzt scheint die Branche zu bemerken, dass sich Computer nicht allein zur Mitgliederverwaltung eignen. Aber von vorne: Als die NASA sich in den 1960er Jahren anschickte, einen Menschen auf den Mond zu schießen, erfand sie ganz nebenbei nicht nur den Klettverschluss, sondern auch das Cardio-Training. Bereits frühe Ergometer-Generationen konnten dem Trainierenden seine aktuelle Geschwindigkeit und die zurückgelegte Entfernung anzeigen. Die Erhebung und Auswertung solcher Informationen wurde in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich verbessert und Cardio-Geräte dürfen als „High-Tech“-Produkte gelten.

Anders bei den Kraftgeräten. Die digitale Erfassung von Trainingswerten blieb hier lange aus. Die notwendigen Technologien existierten zwar und kamen in der Medizin und insbesondere der Sportwissenschaft zum Einsatz. Der gewöhnliche Fitnessstudio-Kunde jedoch verließ sich bei der Auswertung seiner Trainingsleistungen seit Jahrzehnten allein auf das geschulte Auge des Trainers und seine eigene Intuition. Dabei gäbe es so viel zu erfassen: das verwendete Trainingsgewicht, den Bewegungsumfang, die Geschwindigkeit der Ausführung und so fort. Einige Hersteller haben diesen Missstand erkannt und entwickeln parallel verschiedene Konzepte der Trainingsauswertung, für die sich der Sammelbegriff „Intelligente Trainingssoftware“ einzubürgern scheint. Dabei ist „Intelligente Trainingssoftware“ eine missverständliche Bezeichnung, denn die Schwierigkeiten der technischen Umsetzung sind eher bei der Hardware zu vermuten.

Intelligente Trainingssoftware

Wie funktioniert Intelligente Trainingssoftware? In der Regel bestehen diese Systeme aus drei Komponenten:

- Die erste Komponente sind Panels, die an allen Geräten installiert werden. Sie messen die relevanten Trainingsdaten. Außerdem helfen sie den Trainierenden bei der Einstellung der Geräte. Die hierzu notwendigen Informationen lesen die Panels aus einer Chipkarte aus, die der Trainierende während des Trainings bei sich führt.

- Die Chipkarten dürfen als zweite Komponente des Systems gelten. Sie enthalten individualisierte Daten über die richtige Einstellung der Geräte, der Trainingsstand und evtl. die Trainingsziele des Besitzers. Ermittelt und gespeichert werden diese Daten beim ersten Training, wenn der Trainierende durch einen Trainer in die Geräte eingewiesen wird.

- Die Auswertung der Trainingsleistung kann auf zweierlei Wegen erfolgen. Zunächst durch kleine Bildschirme an den einzelnen Panels selbst. Hier erfährt der Trainierende zum Beispiel, wann er das Trainingsgewicht steigern sollte. Außerdem ist es möglich, alle ermittelten Daten zur Auswertung an einen Zentralrechner zu senden, der Überblicksdarstellungen und Zeitreihen aufbereitet. Diese Informationen können einerseits durch die Trainierenden selbst, andererseits auch durch das Trainerpersonal abgerufen werden. Somit ist eine gezieltere Betreuung möglich.

Handelt es sich hierbei um ein Erfolgskonzept? Noch findet man Intelligente Trainingssoftware in vergleichsweise wenigen Fitnessstudios. Insbesondere im Bereich des gesundheitsorientierten Krafttrainings spricht jedoch wenig gegen eine Einführung. Man darf deshalb auf die Entwicklung der nächsten Jahre gespannt sein.

Am 26. Mai 2011 in Fitnessbranche | 2 Kommentare

Fitnesscenter am Arbeitsplatz: Neue Konkurrenz für die klassischen Studios?

Es wurde an dieser und an anderer Stelle oft genug betont: Der Fitnessstudio-Markt ist überlaufen und überhitzt. Der Kampf um Kundschaft nimmt zuweilen bedenkliche Ausmaße an – und das trotz eines Rekordwachstums in den vergangenen Jahren. Denn Fakt ist: Fitnesstraining ist populär wie nie. Mehr als jeder zehnte Deutsche war oder ist in einem Fitnessstudio angemeldet; Tendenz nach wie vor steigend.

Es verwundert daher kaum, dass sich deutsche Unternehmen immer stärker an einem Trend aus den Vereinigten Staaten orientieren. Dort ist es schon länger üblich, Bürokomplexe mit Fitnessräumen oder ganzen Fitnessstudios auszustatten. Selbst die in der Regel sehr streng wirtschaftenden amerikanischen Krankenhäuser bieten ihrem Bereitschaftspersonal oftmals die Möglichkeit, Leerlaufzeiten mit Fitnesstraining zu überbrücken, ohne dass das Krankenhaus hierzu verlassen werden muss.

Die ersten unternehmenseigenen Fitnesscenter betrieben in Deutschland große amerikanische Konzerne, deutsche Firmen zogen schließlich nach. Waren es zunächst Großbanken und Telekommunikationsriesen, so sind es jetzt immer häufiger auch mittelständische Unternehmen, die Fitnessangebote schaffen. Sie haben erkannt, dass sportliche Mitarbeiter gesünder, also leistungsfähiger und seltener krank sind. Außerdem ist die Investition in ein Fitnesscenter auch eine Investition in die Unternehmenskultur. Und eine gut entwickelte Unternehmenskultur ist ein wichtiger Faktor, wenn man jungen Talenten in Zeiten des Fachkräftemangels mehr bieten will als nur ein dickes Gehalt (Stichwort: Mitarbeiterbindung).

Es scheint sehr wahrscheinlich, dass sich unternehmenseigene Fitnesscenter immer mehr zum Massenphänomen entwickeln werden. Diese Einschätzung bestätigt uns Jan Jackwerth von der Beratungsfirma Independent Fitness, die sich auf die Einrichtung von Fitnesscentern in Unternehmen spezialisiert hat: “Wir haben immer mehr Anfragen von mittelständischen Unternehmen, die etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun wollen und uns um Hilfe bitten. Immer mehr Unternehmen haben verstanden, dass es sich hierbei um eine Investition handelt, die sich sehr schnell amortisiert.”

Ob diese Entwicklung den klassischen Fitnessstudios das Wasser abgraben wird, lässt sich jetzt noch nicht sagen. Wohl aber in fünf Jahren.

Am 17. Mai 2011 in Fitnessbranche | 1 Kommentar

Fitness am Strand

Beach Fitness

Bibione dürfte deutschen Zeltplatztouristen durchaus bekannt sein. Der Stadtteil von San Michele al Tagliamento an der italienischen Adriaküste bietet einige der besten Zeltplätze Italiens. Doch auch in Ferienwohnungen und Hotels kann übernachtet werden: bis zu 100.000 Schlafplätze stehen zur Verfügung. Die Hochsaison ist von Mai bis September.

In diesem Jahr findet vom 9. bis 11. September die Veranstaltung Beach Fitness statt. Es handelt sich um eine alljährliche Aerobic- und Fitness-Convention am Strand, die Strandurlaub und Sport verbinden soll. Einige tausend Besucher erwarten Events auf insgesamt sechs Trainingsflächen. Drei dieser Trainingsflächen sind dem Fitnesssport vorbehalten (Step, Aerobic, Dance Motion, …). Auf zwei weiteren Trainingsflächen werden Urban Dance/Hip Hop und Group Cycling präsentiert, während sich auf der letzten Übungsbühne Walkexercise, eine Fitness-Aktivität auf dem Laufband, und Boxemotion, eine Disziplin ähnlich dem Fitboxing, abwechseln.

Beach Fitness Workout

Die Masterkurse werden von prominenten italienischen und internationalen Trainern und Moderatoren präsentiert: Gil Lopes, Guillermo Gonzales Vega, Joan Altisen und Remy Huleux sind Namen, die man durchaus schon gehört haben könnte.

Gemeinsam mit einem umfangreichen Rahmenprogramm verspricht Beach Fitness durchaus unterhaltsam zu werden. Bibione ist von Süddeutschland aus bequem mit dem Auto zu erreichen; Tagesausflüge in das nahe gelegene Stadt Venedig bieten sich an. Ausführliche Details über die Bibione Beach Fitness Convention sind auf www.beachfitness.de zu finden.

Am 12. Mai 2011 in Fitnessbranche | Keine Kommentare

Shake Weight: Unglaublich erfolgreich

Wir haben vor einiger Zeit über das so genannte Shake Weight berichtet. Es handelt sich um ein erschwingliches und kompaktes Fitnessgerät, das ein Ganzkörper-Training ermöglichen soll. Die Bewegungsabläufe des Shake Weight-Workouts sind, nun ja, zweideutig. Shake Weight erlangte genau aus diesem Grund eine immense Berühmtheit und verkaufte sich zur Überraschung aller auch noch gut, wie man unter anderem im folgenden, sehr amüsanten TV-Beitrag erfährt. 4.5 Millionen verkaufte Shake Weights -- das ist eine Ansage.

Am 11. Mai 2011 in Fitnessbranche | Keine Kommentare