In Graz steht ein Fitnessstudio-Betreiber unter Betrugsverdacht. Ihm wird vorgeworfen, unmittelbar vor dem bereits feststehenden Konkurs seines Fitnessstudios mit zahlreichen Neukunden Jahresverträge abgeschlossen zu haben. Hierbei soll ein Schaden von 50.000 Euro entstanden sein. Der Betreiber hatte noch kurz zuvor in einer Werbekampagne mit Preisen von unter 30 Euro pro Monat für “all inclusive”-Verträge geworben und Personen mit bestehenden Mitgliedschaften zur vorzeitigen Vertragsverlängerung aufgefordert. Ohne vorherige Ankündigung, quasi “über Nacht”, wie es ein ehemaliges Mitglied formuliert, wurde das Fitnessstudio dann Mitte letzten Jahres geschlossen. Der Geschäftsführer des Fitnessstudios sitzt jetzt wegen Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug in Untersuchungshaft.
Weiterhin werden Geschädigte aufgerufen, sich an dem diesbezüglichen Gerichtsverfahren zu beteiligen. Für die Opfer würden dadurch keine Prozesskosten entstehen, so die Arbeiterkammer Steiermark.
Artikel: http://steiermark.orf.at/stories/437941/












RSS-Feed abonnieren