Der Wettbewerb in der Fitnessbranche ist hart. Preiskämpfe und aggressiver Expansionismus seitens der großen Ketten bestimmen das Geschehen, während Einzelbetriebe sich lokale Abnutzungsschlachten um das langsam schrumpfende Mittelpreis-Segment liefern. Dass trotzdem alle glücklich sind, liegt daran, dass die Mitgliederzahlen der deutschen Fitnessstudios seit Jahren steigen. Trotz der großen Konkurrenz ist auf dem Fitnessmarkt derzeit mehr Geld zu verdienen als in den meisten anderen Branchen.
Es verwundert deshalb nicht, dass auch andere am Erfolg teilhaben wollen. Nintendo zum Beispiel hat sein Sport- und Fitnessspiel Wii Fit weltweit über 1,8 Millionen Mal verkauft. Als nächste Innovation in diese Richtung präsentiert sich das angekündigte PlayStation Move, über dessen Potenzial bisher nur spekuliert werden kann. Das Fitnessstudio vollwertig ersetzen können diese Spielereien jedoch ganz sicher nicht.
Eine interessante Alternative sind deshalb so genannte Online-Fitnessstudios, die ihren Kunden die Möglichkeit beiten, von zu Hause aus Sport zu treiben. Portale wie fitkurs.de haben ganze Kursstunden auf Video aufgezeichnet und bieten sie zum Download an. Die Beratung erfolgt online, das Training findet vor dem heimischen Rechner statt.
Die in diesem Jahr erschienene Deloitte-Studie über den deutschen Fitnessmarkt weist darauf hin, dass derartige Substitutionsprodukte durchaus in der Lage sein könnten, die Branche gehörig aufzumischen. Wir schließen uns dieser Einschätzung an.












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