Begutachtet man derzeit das Lehrangebot der zahlreichen deutschen Volkshochschulen, so findet man immer öfter Kurse, die Techniken der Gewichtsreduktion vermitteln sollen, sei es durch Diät, durch körperliche Betätigung oder durch eine Kombination dieser beiden Dinge. “Wie sich der Jojo-Effekt überlisten lässt”, oder ähnlich billige Titel tragen diese Veranstaltungen, kosten dabei aber häufig viel Geld. Bedarf an solchen Kursen besteht wohl auch deshalb, weil gerade die großen Fitnessstudio-Ketten sich noch schwer tun, übergewichtigen Kunden ein ansprechendes Programm zu bieten. Eine umfassendere Ernährungsberatung wäre nötig, wie auch die Trainingsbedingungen besser sein könnten. Seperate Trainingsräume, in die zum Beispiel “Fitness First” in vielen Filialen übergewichtige Trainierende mit Schamgefühl “verbannen” will, sind der völlig falsche Weg. Viel mehr müsste man gezielt der Entstehung einer Studio-Atmosphäre entgegen wirken, in der sich dicke Menschen häufig ausgegrenzt und fehl am Platz fühlen. Hier besteht Handlungsbedarf, will man dieses Klientel nicht an (womöglich zweifelhafte) Angebote, wie das der Volkshochschulen, verlieren.












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