Nun scheint es innerhalb der letzten Jahre tatsächlich so gekommen zu sein, dass die Themen Gewichtsreduktion und Diät ein ernster genommen werden als das einstmals der Fall war. Nicht zuletzt durch das professionelle Auftreten einiger Anbieter von Diätprogrammen (Atkins, Weight Watchers) sind Produkte wie Slim Fast dem Laienbewusstsein beinahe völlig entglitten und präsentieren auch einschlägige Zeitschriften und Wochenzeitungen seltener Wunderdiäten, -pillen und ähnlichen Hokuspokus. Wenngleich die mediale Ausschlachtung des Themas Übergewicht in Deutschland mit Heidi Klums „The Biggest Loser“ an einem Tiefpunkt angelangt sein könnte, halte ich die Entwicklung der letzten Jahre also für tendenziell positiv.
Und obwohl ich mit Ernährungsberatung nie viel am Hut hatte, möchte ich an dieser Stelle aus dem Nähkästchen plaudern und selbst einen kleinen Diättipp geben. Er lautet: Kalorien zählen.
Das Grundprinzip einer jeden Diät ist eine negative Energiebilanz. Nimmt man weniger Kalorien zu sich, als der eigene Körper verbrennt, verliert man Gewicht. Auf diesen einfachen Kausalzusammenhang lässt sich die ganze Geschichte runterbrechen. Wikipedia formuliert es so: „Ein Zuviel an Kalorien wird in Körperfett gespeichert, egal ob diese durch Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrate bezogen werden. Soll hingegen eine Gewichtsreduktion erreicht werden, ist das Erzielen einer negativen Energiebilanz entscheidend. Überschreitet der Verbrauch die durch die Ernährung aufgenommene Energie, kann der Körper dieses Defizit nur abdecken, indem er eigene Reserven angreift.“
Durch Sport und andere körperliche Aktivitäten kann der Verbrauch gesteigert werden, so dass eine negative Energiebilanz entsteht. Häufig hilft aber nur, auch die Ernährung zumindest in Teilen umzustellen. Diese Umstellung wird wesentlich einfacher, wenn man sich darüber bewusst wird, wie viele Kalorien in welchem Nahrungsmittel stecken.












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