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Arbeiterkammer Steiermark testet Fitnesscenter in Österreich

Fitness zum Sonderpreis – oder Diskonttarif, wie es in Österreich heißt – das klingt zunächst grundsätzlich verlockend. Häufig ist das Angebot jedoch nicht nur günstig, sondern auch ziemlich billig. Das Leistungsangebot ist eingeschränkt, gespart wird vor allem an der Betreuung. Hinzu kommt eine Vielzahl an „versteckten“ Kosten, zum Beispiel Sondergebühren für Duschen.

Die Arbeiterkammer Steiermark hat sich steirische Fitnesscenter vorgenommen und auf Herz und Nieren überprüft: Was zahlt der Kunde? Wie sind die Verträge gestaltet? Wie gestaltet sich das Fitness- und Wellness-Angebot des Fitnesscenters?

Die interessanten Testergebnisse gibt es hier (PDF). Alle Fitnesscenter in Österreich findet man auf unserer Schwesterseite, dem Bewertungsportal http://www.mein-fitnesscenter.at.

Am 24. November 2010 in Fitnessbranche | Keine Kommentare

Loveparade-Katastrophe beschädigt das Image von McFit

Obwohl noch nicht abschließend geklärt werden konnte, wer die Hauptschuld an der Entstehung einer Massenpanik auf der Duisburger Loveparade trägt, hat das Image der Fitnessstudio-Kette McFit bereits schweren Schaden genommen.

Zum Hintergrund: Rainer Schaller ist Geschäftsführer der McFit GmbH und war zugleich mit seiner Firma Lopavent GmbH Veranstalter der Loveparade. McFit trat außerdem seit mehreren Jahren als Hauptsponsor der Veranstaltung auf. Dahinter steckt eine Marketingstrategie, die McFit längst zur mit Abstand bekanntesten Marke in der Fitnessbranche gemacht hat.

Die Vorwürfe gegen Schaller haben jedoch dazu geführt, dass sich der Ruf von McFit innerhalb kürzester Zeit stark verschlechtert hat. Die Kölner Meinungsforscher „YouGovPsychonomics“ konstatieren in ihrem Markenmonitor, der den Ruf einer Marke auf einer Skala von -100 bis 100 einordnet, dass McFit von +9 Punkten vor der Katastrophe auf nunmehr -46 abgerutscht ist.

Die Reaktionen zahlreicher Kunden von McFit fallen scheinbar überwiegend ebenfalls negativ aus, wenngleich die wenigsten tatsächlich vorhaben, ihren Vertrag deshalb zu kündigen. „Solange nicht bewiesen ist, wer Schuld hat, sehe ich keinen Grund, nicht weiterzutrainieren“, sagte zum Beispiel ein Mitglied einer Dusiburger McFit-Filiale gegenüber derwesten.de.

Am 9. September 2010 in Fitnessbranche | 6 Kommentare

Neue Trends: Online-Fitnessstudios und Fitness von zu Hause aus

Der Wettbewerb in der Fitnessbranche ist hart. Preiskämpfe und aggressiver Expansionismus seitens der großen Ketten bestimmen das Geschehen, während Einzelbetriebe sich lokale Abnutzungsschlachten um das langsam schrumpfende Mittelpreis-Segment liefern. Dass trotzdem alle glücklich sind, liegt daran, dass die Mitgliederzahlen der deutschen Fitnessstudios seit Jahren steigen. Trotz der großen Konkurrenz ist auf dem Fitnessmarkt derzeit mehr Geld zu verdienen als in den meisten anderen Branchen.

Es verwundert deshalb nicht, dass auch andere am Erfolg teilhaben wollen. Nintendo zum Beispiel hat sein Sport- und Fitnessspiel Wii Fit weltweit über 1,8 Millionen Mal verkauft. Als nächste Innovation in diese Richtung präsentiert sich das angekündigte PlayStation Move, über dessen Potenzial bisher nur spekuliert werden kann. Das Fitnessstudio vollwertig ersetzen können diese Spielereien jedoch ganz sicher nicht.

Eine interessante Alternative sind deshalb so genannte Online-Fitnessstudios, die ihren Kunden die Möglichkeit beiten, von zu Hause aus Sport zu treiben. Portale wie fitkurs.de haben ganze Kursstunden auf Video aufgezeichnet und bieten sie zum Download an. Die Beratung erfolgt online, das Training findet vor dem heimischen Rechner statt.

Die in diesem Jahr erschienene Deloitte-Studie über den deutschen Fitnessmarkt weist darauf hin, dass derartige Substitutionsprodukte durchaus in der Lage sein könnten, die Branche gehörig aufzumischen. Wir schließen uns dieser Einschätzung an.

Am 13. Juni 2010 in Fitnessbranche | 3 Kommentare

Australische Fitnessstudios wollen auf freie Musik umsteigen

Auch in Australien müssen Urheberrechtsabgaben für die Nutzung von geschützter Musik an Verwertungsgesellschaften ähnlich der GEMA abgeführt werden. Als Reaktion auf eine drastische Erhöhung der Gebühren hat der australische Fitnessstudio-Verband “Fitness Australia” jetzt angekündigt, künftig auf frei verfügbare Musik zurückgreifen zu wollen. Die neuerdings geforderte Summe von zum Beispiel 15 Dollar für eine einzelne Kurseinheit sei für die meisten Studios schlicht nicht zu stemmen, so der Verband in einer offiziellen Verlautbarung.

Die durch die Erhöhung begünstigte Verwertungsgesellschaft Phonographic Performance Company of Australia (PPCA) wertete die Ankündigung als Bluff. Es sei den Fitnessstudios gar nicht möglich, die geschütze Musik durch freie zu ersetzen, da letztere schlichtweg vom Kunden nicht als “echte” Musik akzeptiert werde.

Einen ausführlicheren Artikel zum Thema findet man bei heise online: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Australische-Fitness-Studios-wollen-auf-freie-Musik-umsteigen-1002590.html

Auch in Deutschland besteht an dieser Stelle ein Einsparungspotenzial für Fitnessstudios. Gleichzeitig ist uns noch kein Fall bekannt, in dem ein Fitnessstudio sich bewusst für die Nutzung von Musik entschieden hat, für die keine Gebühren an die GEMA abgeführt werden müssen. Wir sind gespannt auf die ersten Pioniere und freuen uns über diesbezügliche Hinweise. Mehr Informationen über GEMA-freie Musik findet man bei Wikipedia.

Am 19. Mai 2010 in Fitnessbranche | Keine Kommentare

Kurz verlinkt: Fitnessbranche schwitzt

Ein sehr informativer Artikel auf welt.de. Themen sind die für 2010 zu erwartenden strukturellen Veränderungen in der Fitnessbranche. Einzelne Fitnessstudios und kleine Kette bleiben auf der Strecke oder werden aufgekauft. Die Discounter expandieren, Ketten wie Fitness First drängen hingegen ins Premiumsegment – beziehungsweise wurden ins Premiumsegment verdrängt. Auch Kieser Training oder MissSporty haben ihre Nische gefunden.

Wie der zu erwartende Preiskampf zwischen dem expandierenden EasySports und McFit ausgeht, bleibt abzuwarten.

http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7462026/Fitnessbranche-schwitzt.html

Am 5. Mai 2010 in Fitnessbranche | 2 Kommentare

Easy Sports will Marktführer werden

Im März wurde bekannt, dass der Investor EquiVest die Discount-Kette Easy Sports mit neuem Kapital ausstattet. Ziel ist es, easy Sports zum landesweiten Marktführer zu machen. Dazu will das Unternehmen seine Präsenz in den kommenden drei Jahren von heute 37 auf bundesweit 150 Standorte ausdehnen und dabei sowohl neue Fitnessstudios bauen, als auch bereits vorhandene aufkaufen.

Ein ambitionierter Plan, der angesichts des aktuellen Preiskampfs in der Branche beinahe schon waghalsig wirkt. Man darf gespannt sein, wie gut sich EquiVest – die übrigens noch keine Erfahrung in der Fitnessbranche gesammelt haben – die Sache überlegt hat.

Die Pressemitteilung von Easy Sports ist hier einsehbar: http://easy-sports.com/cms/fileadmin/user_upload/PDF/presse/easySports-Mit-Investor-auf-Expansionskurs.pdf

Am 28. April 2010 in Fitnessbranche | 1 Kommentar