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Seit Mittwoch gilt in Österreich ein Gesetz, das es Jugendlichen unter 18 Jahren verbietet, kommerziell betriebene Solarien zu nutzen. Auch Fitnesscenter mit Solarium-Bereich müssen in...

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Find-Fitness.de “in den Medien”

Das Fitness-Fachmagazin „Bodymedia“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über Fitnessstudio-Verzeichnisse und erwähnt dabei Find-Fitness.de. Es gibt auch einen Test, der das Suchmaschinen-Ranking der einzelnen Portale...

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Detailstudie: Das ändert sich bei ELIXIA Langenhorn

Unlängst haben wir an dieser Stelle zusammenfassend über die Einzelschicksale der Filialen der Fitnessstudio-Kette Elixia informiert, die im Juli 2009 Insolvenz anmelden musste. Lediglich zwei...

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Den Fitnessstudio Vertrag auflösen? Drei triftige Gründe

Auf Anregung des Nutzers Sizzlac, der im Kommentarbereich des Artikels “Raus aus dem Fitnessstudio. Vertrag auflösen oder übernehmen?” darauf hinwies, dass es sowohl für eine Vertragsauflösung als auch häufig für eine Vetragsübernahme gute Gründe braucht, möchten wir unter Bezugnahme auf einen Artikel der “Stiftung Warentest” drei Argumente nennen, die wohl kein Fitnessstudio abweisen kann.

  • Krankheit: Kann ein Sportler aufgrund einer dauerhaften Erkrankung nicht mehr trainieren, so muss ihn das Fitnessstudio aus dem Vertrag entlassen. Als Beweis ist jedoch zumindest ein Attest des Hausarztes nötig – am besten lässt man sich seine Sportunfähigkeit aber vom Facharzt bescheinigen. Dem Fitnessstudio ist es vorbehalten, diese Bescheinigung anzuzweifeln, ein Verweis an den “Vertrauensarzt” des Studios ist laut dem Oberlandesgericht Hamburg allerdings unzulässig.

  • Schwangerschaft: Bei einer Schwangerschaft gibt es zwei Meinungen, die verschiedene Gerichte unabhängig voneinander formuliert haben. Das Amtsgericht Mühldorf meint, eine schwangere Frau könne ihren Fitnessstudio-Vertrag in jedem Fall kündigen. Andere Richter halten es jedoch für notwendig, ein Kündigungsrecht für diesen Fall bereits vor Vertragabschluss auszuhandeln. Üblich ist es, dass Fitnessstudios die Verträge ihrer Mitgliederinnen bei Schwangerschaft zwar nicht auflösen, dafür aber ruhen lassen. So verfährt zum Beispiel “Kieser Training”.

  • Umzug: Bei Wechsel des Wohnorts hat man gute Chancen, den Vertrag auflösen zu können. Zumindest meint das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek, es sei unzumutbar, wenn ein Sportler ohne Chancen auf Nutzung zahlen muss. Es ist jedoch auch möglich, an ein anderes Studio der gleichen Kette verwiesen zu werden. Außerdem kommt es darauf an, ob der Kunde aus freien Stücken umzieht, oder ob er dazu gezwungen ist. Klar ist jedoch: Zieht das Studio selbst um, ist kein Kunde zur Erfüllung des Vertrags gezwungen.

Hinweis: Dieser Artikel soll in keiner Weise als Rechtsberatung interpretiert werden, eher als Zusammenfassung des Artikels der “Stiftung Warentest”. In Einzelfällen hilft nur der Gang zum Anwalt.

Am 23. Januar 2009 in Allgemein | 2 Kommentare

Dodentocht – 100 Kilometer Belgien

Fitness ist sicher ein weiter Begriff. Die einen drücken 100 Kilo auf der Flachbank, die anderen laufen 100 Kilometer durchs Flachland. Der Dodentocht, eine Wandersveranstaltung in Belgien mit zuletzt mehr als 9000 Teilnehmern, pflegt den gesunden Kontakt zur Natur und den Geist der körperlichen Ertüchtigung, ohne dabei dem Wettbewerbsprinzip zu erliegen. Innerhalb von 24 Stunden gilt es die 100-Kilometer-Strecke zurückzulegen, ausgehend von der belgischen Gemeinde Bornem ins Umland und wieder zurück. Eine Platzierung gibt es nicht: Jeder, der den Marsch erfolgreich bewältigt, bekommt traditionell eine Ananas und eine Flasche heimischen Biers zur Belohnung, außerdem eine Urkunde und eine Medaille.

Der nächste Dodentocht, auch Totenkopfmarsch genannt, findet am 14. August 2009 statt. Weitere Informationen gibt es auf dodentocht.be oder der deutschen Seite dodentocht.de.

Am 16. Januar 2009 in Allgemein | Keine Kommentare

Raus aus dem Fitnessstudio. Vertrag auflösen oder übernehmen?

Es ist ein leidiges Thema: Menschen machen ein Probetraining in einem Fitnessstudio, schließen einen Vertrag ab – am besten möglichst lang, damit der Monatsbeitrag niedriger ausfällt, kommen in der Folgezeit so gut wie nie trainieren und nach drei Monaten stehen sie auf der Matte und bitten um eine vorzeitige Vertragsauflösung. Weil sie umziehen müssen. Weil ihnen das Knie weh tut. Oder weil ihre Freundin Mittwochs das Auto braucht. Auf der anderen Seite drängen viele Studios potenzielle Neukunden äußerst aggressiv mit Lockangeboten und unaufhörlichem Beschwatzen zum Abschließen von Verträgen. Sie führen Situationen wie die oben geschilderte somit mitunter auch bewusst herbei, wohl wissend, dass sie am längeren Hebel sitzen.

Die Vertragssicherheit ist nämlich nichts weniger als ein Stützpfeiler der kapitalistischen Gesellschaft, den sie bis aufs Blut verteidigt, lies: wohl kaum aufgeben wird, nur weil Corinna F. aus M. nicht nachdenkt, bevor sie ihre drei Kreuze auf ein Schriftstück setzt. Doch bevor dieser Artikel ins Zynische abgleitet: Für beide Seiten muss man Verständnis aufbringen. Die Fitnessstudios sind auf das Geld angewiesen, und wenn sie auch nur einige einzige Person ohne triftigen Grund vorzeitig aus dem Vertrag entlassen, stehen am nächsten Tag zehn weitere vor der Tür. Die Kunden belastet die monatliche Abbuchung von ihrem Konto hingegen nicht nur finanziell, sondern womöglich auch seelisch: Der Beweis, dass ihr eigener Schweinehund sie wieder einmal überwunden hat (und nicht umgekehrt), erscheint allmonatlich auf ihrem Kontoauszug.

Was also kann man tun? Eine sinnvolle Idee seitens des Kunden wäre, dem Fitnessstudio den Vorschlag zu unterbreiten, dass der Vertrag von einem Dritten übernommen wird. Soll heißen: Der Kunde schlägt dem Studio einen Freund, Bekannten oder sonst irgendjemanden vor, der gerne Mitglied werden würde, und daher bereit ist, den vorhanden Vertrag samt ausstehender Mitgliedsbeiträge zu übernehmen. Viele Fitnessstudios gehen auf derartige Angebote ein. Der ehemalige und der zukünftige Kunde können dabei beide nur gewinnen: Dem einen winkt ein günstiger Fitness-Vertrag (da häufig ohne erneute Anmeldegebühr), dem anderen die Lösung eines lästigen und teuren Problems.

Am 12. Januar 2009 in Allgemein | 3 Kommentare

Zeitschrift “Öko-Test” nimmt 35 Fitness-Studios in Rhein-Main unter die Lupe

Pünktlich zum Jahresbeginn hat sich die Zeitschrift “Öko-Test” bei einigen Fitnessstudio-Ketten umgesehen und die gewonnen Eindrücke in der aktuellen Ausgabe zu einem Testbericht verwurstet. Mit Fitness First, McFit, Mrs. Sporty, Injoy und Kieser-Training ging es wieder mal nur um die Größen der Branche; alle anderen, nicht einem der genannten Unternehmen zugehörigen Fitnessstudios blieben (wie üblich) außen vor. Bemerkenswert auch, dass der Sieger des jüngst im Auftrag von “n-tv” veröffentlichten Fitnessstudio-Tests, die Studiokette “Elixia”, ebenfalls nicht getestet wurde – wohl weil sie im Rhein-Main-Gebiet keine Filialen betreibt.

Die Bestnote “sehr gut” verdiente in den Augen von “Öko-Test” keines der getesteten Studios, lediglich McFit und Injoy schnitten mit “gut” ab. Steffi Grafs “Mrs. Sporty”-Studios taten es indes ihren (regelmäßig trainierenden) Kunden gleich – sie bekamen ihr Fett weg. Neben fehlenden Toiletten in einem der “Mrs. Sporty”-Fitnessstudios und fehlenden Duschen in einem anderen, bemängelten die Tester vor allem die unzureichende Betreuung. Gänzlich ohne Wertung blieb “Kieser-Training”: Die Trainingsmethoden seien zu speziell, um einen Vergleich mit anderen Fitnessclubs zuzulassen.

Signifikant auch die preislichen Unterschiede: Während der Testsieger Injoy als Mietgliedsbeitrag mindestens 60 Euro pro Monat verlangt, kann beim Zweitplatzierten McFit schon ab 19 Euro pro Monat trainiert werden. Das Fazit indes ist bei jedem Fitnessstudio-Test gleich: Das perfekte Studio gibt es nicht, potenzielle Neukunden sollten sich daher umfassende Gedanken darüber machen, welches Fitnessstudio ihren jeweiligen Bedürfnissen am besten gerecht wird. Als Orientierungshilfe diesbezüglich dient Find-Fitness.de.

Am 9. Januar 2009 in Allgemein | Keine Kommentare