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Tae Bo im Fitnessstudio

Tae Bo wird in den Fitnessstudios unter Namen wie Tai Bo, Tae Bo oder Thaibo angeboten und ist eine Sportart, bei der Grundelemente aus den Sportarten Boxen, Kickboxen und Aerobic mit Tanzelementen und Kampfsportarten, wie beispielsweise Karate, miteinander verbunden sind.

Tae ist das koreanische Wort für Fuß, Bo steht für Boxen. Der Einfluss der Kampfsportart Taekwondo ist hier ebenfalls zu erkennen. Billy Blanks erfand diese Sportart in Amerika, George Jones führte sie in den 90er Jahren auch in Deutschland ein.

Tae Bo verbessert die Ausdauer, schult die Koordination, Konzentration und Reaktionsfähigkeit, kräftigt die Muskeln. Die Punches und Kicks werden ohne Körperkontakt zu anderen ausgeführt. Die Sportart erfordert volle Konzentration, denn die Bewegungen und Schrittfolgen werden schnell hintereinander ausgeführt.

Für Untrainierte ist Tae Bo weniger geeignet, da eine gewisse Grundausdauer vorhanden sein sollte, um die schnelle Bewegungsabfolge zu meistern. Sehnen und Gelenke werden ebenfalls stark beansprucht, denn die Bewegungsabläufe der Fußtritte und Boxhiebe sind kraftvoll und werden häufig wiederholt. Regelmäßiges Tae Bo Training steigert die Kondition und Kraft, macht den Körper beweglich und die Bewegungen geschmeidiger.

Tae Bo ist ein Ganzkörpertraining, denn die Bein- und Fußmuskulatur werden durch die Kicks stark beansprucht, während die Boxbewegungen den Oberkörper und die Arme intensiv fordern. Die Bewegungsabläufe werden mit moderner Techno- oder Hip-Hop-Musik kombiniert. Durch die intensive Bewegung werden ca. 600-800 Kalorien pro Stunde Training verbraucht. Dies fördert sowohl das körperliche als auch geistige Wohlbefinden. Tae Bo baut Stress und Aggressionen ab, verbessert die Ausdauer und wirkt sich somit positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.

Am 27. März 2009 in Allgemein | Keine Kommentare

Negative Energiebilanz und positive Entwicklung der “Diät-Industrie”

Nun scheint es innerhalb der letzten Jahre tatsächlich so gekommen zu sein, dass die Themen Gewichtsreduktion und Diät ein ernster genommen werden als das einstmals der Fall war. Nicht zuletzt durch das professionelle Auftreten einiger Anbieter von Diätprogrammen (Atkins, Weight Watchers) sind Produkte wie Slim Fast dem Laienbewusstsein beinahe völlig entglitten und präsentieren auch einschlägige Zeitschriften und Wochenzeitungen seltener Wunderdiäten, -pillen und ähnlichen Hokuspokus. Wenngleich die mediale Ausschlachtung des Themas Übergewicht in Deutschland mit Heidi Klums „The Biggest Loser“ an einem Tiefpunkt angelangt sein könnte, halte ich die Entwicklung der letzten Jahre also für tendenziell positiv.

Und obwohl ich mit Ernährungsberatung nie viel am Hut hatte, möchte ich an dieser Stelle aus dem Nähkästchen plaudern und selbst einen kleinen Diättipp geben. Er lautet: Kalorien zählen.

Das Grundprinzip einer jeden Diät ist eine negative Energiebilanz. Nimmt man weniger Kalorien zu sich, als der eigene Körper verbrennt, verliert man Gewicht. Auf diesen einfachen Kausalzusammenhang lässt sich die ganze Geschichte runterbrechen. Wikipedia formuliert es so: „Ein Zuviel an Kalorien wird in Körperfett gespeichert, egal ob diese durch Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrate bezogen werden. Soll hingegen eine Gewichtsreduktion erreicht werden, ist das Erzielen einer negativen Energiebilanz entscheidend. Überschreitet der Verbrauch die durch die Ernährung aufgenommene Energie, kann der Körper dieses Defizit nur abdecken, indem er eigene Reserven angreift.“

Durch Sport und andere körperliche Aktivitäten kann der Verbrauch gesteigert werden, so dass eine negative Energiebilanz entsteht. Häufig hilft aber nur, auch die Ernährung zumindest in Teilen umzustellen. Diese Umstellung wird wesentlich einfacher, wenn man sich darüber bewusst wird, wie viele Kalorien in welchem Nahrungsmittel stecken.

Am 20. März 2009 in Allgemein | Keine Kommentare