Tae Bo wird in den Fitnessstudios unter Namen wie Tai Bo, Tae Bo oder Thaibo angeboten und ist eine Sportart, bei der Grundelemente aus den Sportarten Boxen, Kickboxen und Aerobic mit Tanzelementen und Kampfsportarten, wie beispielsweise Karate, miteinander verbunden sind.
Tae ist das koreanische Wort für Fuß, Bo steht für Boxen. Der Einfluss der Kampfsportart Taekwondo ist hier ebenfalls zu erkennen. Billy Blanks erfand diese Sportart in Amerika, George Jones führte sie in den 90er Jahren auch in Deutschland ein.
Tae Bo verbessert die Ausdauer, schult die Koordination, Konzentration und Reaktionsfähigkeit, kräftigt die Muskeln. Die Punches und Kicks werden ohne Körperkontakt zu anderen ausgeführt. Die Sportart erfordert volle Konzentration, denn die Bewegungen und Schrittfolgen werden schnell hintereinander ausgeführt.
Für Untrainierte ist Tae Bo weniger geeignet, da eine gewisse Grundausdauer vorhanden sein sollte, um die schnelle Bewegungsabfolge zu meistern. Sehnen und Gelenke werden ebenfalls stark beansprucht, denn die Bewegungsabläufe der Fußtritte und Boxhiebe sind kraftvoll und werden häufig wiederholt. Regelmäßiges Tae Bo Training steigert die Kondition und Kraft, macht den Körper beweglich und die Bewegungen geschmeidiger.
Tae Bo ist ein Ganzkörpertraining, denn die Bein- und Fußmuskulatur werden durch die Kicks stark beansprucht, während die Boxbewegungen den Oberkörper und die Arme intensiv fordern. Die Bewegungsabläufe werden mit moderner Techno- oder Hip-Hop-Musik kombiniert. Durch die intensive Bewegung werden ca. 600-800 Kalorien pro Stunde Training verbraucht. Dies fördert sowohl das körperliche als auch geistige Wohlbefinden. Tae Bo baut Stress und Aggressionen ab, verbessert die Ausdauer und wirkt sich somit positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.












RSS-Feed abonnieren