Spinning – das Radfahren auf einem stationären Spezialfahrrad ist ein idealer Ausdauersport, bei dem das Herz-Kreislauf-System trainiert wird. Es ist zudem schonend für Gelenke und Wirbelsäule, da das Körpergewicht vom Fahrrad getragen wird.
Die richtige Sitzposition lässt sich durch eine Höhenverstellung des Lenkers und Sattels sowie dessen Neigung einstellen. Eine richtige Sitzposition beim Spinning ist wichtig, um den Körper nicht falsch bzw. unnötig zu belasten. Die ideale Sitzposition beim Spinning ist eine Beugung des Oberkörpers zwischen 45 und 60 Grad.
Eine Spinning-Einheit dauert zwischen 45-60 Minuten. Auf eine 10-minütige Aufwärmphase mit langsamem Radeln folgt ein zügiges, gleichmäßiges Tempo. Diese “Flachstrecken” dienen der Stabilisierung des Pulses. Bei den Belastungsblöcken, die sich mit Erholungsphasen abwechseln, variieren Widerstand und Tempo. Am Spinningrad können verschiedene Schwierigkeitsgrade und Trittfrequenzen eingestellt werden, mit denen Berg- und Talfahrten und selbst Extrem-Mountainbiking simuliert werden kann.
Das Spinning trainiert Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit. Wichtig ist besonders für Anfänger eine Herzfrequenzkontrolle, um eine Überlastung des Herz-Kreislauf-Systems zu vermeiden. Die Verbesserung des Ausdauertrainingszustandes zeigt sich bereits nach mehreren Trainingseinheiten an einem niedrigeren Ruhepuls. Während bei Untrainierten eine Herzfrequenz von ca. 70 – 80 Schlägen pro Minute normal ist, sinkt der Puls bei trainierten Ausdauersportlern auf bis zu 60 Schläge pro Minute. Während für Einsteiger der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Grundlagenausdauer und Fettverbrennung liegt, steht für Trainierte die Verbesserung der Ausdauer und Kraft im Vordergrund. Beim Aqua-Spinning, das speziell bei Gelenkproblemen eingesetzt wird, steht das Rad im Wasser, das dem Radfahrer bis zur Hüfte reicht. Der Wasserwiderstand stärkt das Herz-Kreislauf-System zusätzlich.