Sportökonomen der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben in einer repräsentativen Erhebung unter den rund 26.000 Studierenden der Stadt untersucht, welche Beweggründe die Sportinteressierten ins Fitnessstudio treibt, und dabei – wen überrascht’s – unterschiedliche Motivationsmuster entdeckt. So glauben die Wissenschaftler, fünf mehr oder weniger homogene Gruppen ausmachen zu können: Mit einem 33-prozentigen Anteil an allen Befragten am größten ist die Gruppe derer, die aus gesundheitsspezifischen Gründen ins Fitnessstudio gehen und neben Gruppentraining, Wellnessangeboten und Kardiogeräten das Studio auch als soziale Plattform nutzen. Es folgt mit 28 Prozent die Gruppe der “Fitnessindividualisten” – was auch immer das sein mag -, hiernach kommen die “Eisenjungs” und “Kardio-Puristen”. Von letzteren konzentrieren sich die einen auf ein schweres Hanteltraining, die anderen benutzen hauptsächlich Stepper, Fahrrad und Laufband. Die kleinste Gruppe stellen die “preisbewussten Pumper”, also mutmaßlich die Kunden von McFit und Co.
Einen tieferen Einblick in die nicht ausschließlich für Studiobetreiber interessante Studie gibt der Informationsdienst Wissenschaft.