Das nachfolgende englischsprachige Video wurde uns von einer Leserin zugesendet. Es ist überschrieben mit “Fitness For Busy People”. Sehr amüsant.
Das nachfolgende englischsprachige Video wurde uns von einer Leserin zugesendet. Es ist überschrieben mit “Fitness For Busy People”. Sehr amüsant.
Über die zweifelhaften Versprechungen der Hersteller von Bauchweggürteln habe ich in diesem Blog bereits geschrieben. Das Landgericht Braunschweig hat jetzt der Betreiberin eines Fitnessstudios untersagt, weiterhin in einer Tageszeitung und im Internet in einer irreführenden Art und Weise für den Trainingsgürtel „SLIM BELLY“ zu werben. „8,6 cm weniger Bauchumfang in nur vier Wochen“ war versprochen worden, ohne dass dabei auf die Notwendigkeit eines zeitgleichen Ausdauertrainings hingewiesen worden sei. Im Internet wurde mit Vorher-Nachher-Bildern sogar eine noch stärkere Reduzierung des Bauchumfangs suggeriert. Das Gericht wertete diese konkreten Äußerungen bezüglich der Wirksamkeit des Bauchweggürtels „SLIM BELLY“ als irreführend und entschied somit im Sinne eines Wettbewerbsverbandes, der einen diesbezüglichen Antrag gestellt hatte.
(Az.:22 O 514/10)
Quelle: Pressemitteilung des LG Braunschweig vom 2. Juni 2010
Der Wettbewerb in der Fitnessbranche ist hart. Preiskämpfe und aggressiver Expansionismus seitens der großen Ketten bestimmen das Geschehen, während Einzelbetriebe sich lokale Abnutzungsschlachten um das langsam schrumpfende Mittelpreis-Segment liefern. Dass trotzdem alle glücklich sind, liegt daran, dass die Mitgliederzahlen der deutschen Fitnessstudios seit Jahren steigen. Trotz der großen Konkurrenz ist auf dem Fitnessmarkt derzeit mehr Geld zu verdienen als in den meisten anderen Branchen.
Es verwundert deshalb nicht, dass auch andere am Erfolg teilhaben wollen. Nintendo zum Beispiel hat sein Sport- und Fitnessspiel Wii Fit weltweit über 1,8 Millionen Mal verkauft. Als nächste Innovation in diese Richtung präsentiert sich das angekündigte PlayStation Move, über dessen Potenzial bisher nur spekuliert werden kann. Das Fitnessstudio vollwertig ersetzen können diese Spielereien jedoch ganz sicher nicht.
Eine interessante Alternative sind deshalb so genannte Online-Fitnessstudios, die ihren Kunden die Möglichkeit beiten, von zu Hause aus Sport zu treiben. Portale wie fitkurs.de haben ganze Kursstunden auf Video aufgezeichnet und bieten sie zum Download an. Die Beratung erfolgt online, das Training findet vor dem heimischen Rechner statt.
Die in diesem Jahr erschienene Deloitte-Studie über den deutschen Fitnessmarkt weist darauf hin, dass derartige Substitutionsprodukte durchaus in der Lage sein könnten, die Branche gehörig aufzumischen. Wir schließen uns dieser Einschätzung an.
Die noch junge Datenbank von Find-Fitness.de umfasst mittlerweile 509 Bewertungen. Doch sie wächst schneller als diese Zahl glauben macht: Derzeit kommen etwa ein bis zwei Bewertungen pro Tag hinzu. Die dabei durchschnittlich vergebene Punktzahl ist 7.4 von 10 möglichen. Noch schneller als unsere Datenbank wachsen nur unsere Besucherzahlen – die behalten wir aber vorerst für uns.