Auch in Australien müssen Urheberrechtsabgaben für die Nutzung von geschützter Musik an Verwertungsgesellschaften ähnlich der GEMA abgeführt werden. Als Reaktion auf eine drastische Erhöhung der Gebühren hat der australische Fitnessstudio-Verband “Fitness Australia” jetzt angekündigt, künftig auf frei verfügbare Musik zurückgreifen zu wollen. Die neuerdings geforderte Summe von zum Beispiel 15 Dollar für eine einzelne Kurseinheit sei für die meisten Studios schlicht nicht zu stemmen, so der Verband in einer offiziellen Verlautbarung.
Die durch die Erhöhung begünstigte Verwertungsgesellschaft Phonographic Performance Company of Australia (PPCA) wertete die Ankündigung als Bluff. Es sei den Fitnessstudios gar nicht möglich, die geschütze Musik durch freie zu ersetzen, da letztere schlichtweg vom Kunden nicht als “echte” Musik akzeptiert werde.
Einen ausführlicheren Artikel zum Thema findet man bei heise online: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Australische-Fitness-Studios-wollen-auf-freie-Musik-umsteigen-1002590.html
Auch in Deutschland besteht an dieser Stelle ein Einsparungspotenzial für Fitnessstudios. Gleichzeitig ist uns noch kein Fall bekannt, in dem ein Fitnessstudio sich bewusst für die Nutzung von Musik entschieden hat, für die keine Gebühren an die GEMA abgeführt werden müssen. Wir sind gespannt auf die ersten Pioniere und freuen uns über diesbezügliche Hinweise. Mehr Informationen über GEMA-freie Musik findet man bei Wikipedia.












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